Hier sieht man das Baugrundstück. Zu Beginn konnten wir uns kaum vorstellen, dass auf diesem verlassenen Stück Feld einmal unser Traum- ferienhaus stehen würde.
Im April 2010 sollten die Baumaßnahmen beginnen. Doch der Winter auf der Insel hielt sich mit einer wahrhaft eisigen Härte und machte uns das Ausheben der Baugrube ncht besonders leicht.
Trotz des Schnees musste der Bau beginnen, da sonst der gesamte Zeitplan gekippet wäre. Der Bagger schaufelte zunächst zwei Tage lang Schnee von der Oberfläche der Baufläche auf einen großen Schneeberg. .
Zunächst musste der Boden durch tragfähiges Material ausgetauscht werden. .
Das Verdichten war extrem wichtig für die spätere Bodendruckprüfung.
Ein LKW brachte enorme Mengen von wärmedämmenden Glasschaumschotter.
Der Glasschaumschotter erfüllt die besonderen Ansprüche eines hochwärmegedämmten Effizienzhauses und ist zugleich baubiologisch wesentlich besser als herkömmliche Styrodurplatten.
Nachdem die Außenmaße des Hauses eingeschalt wurden, haben wir die Abwasserleitungen verlegt und Bewährungsstahlmatten eingebaut.
Nachdem die Bodenplatte betoniert wurde, kamen die Steine. Auch hier haben wir hochwärmegedämmte Liaplansteine ausgesucht, die aus gebrannten Tonkügelchen hergstellt werden.
Wichtig war das perfekt Ausrichten der ersten Steinreihe. Danach konnten wir die weiteren Schichten im Dünnbettklebeverfahren hochmauern.
Die Geschossplattendecke wurde in einzelnen Betonplattenstücken geliefert, die wir mit Hilfe eines Autokranes passgenau verlegen konnten.
Vor dem Betonieren der Plattendecke verlegten wir alle Elektroleitungen und die Luftschläuche für die kontrollierte Wohnraumbelüftung.
Eine besondere Herausforderung stellte ein eisenbewährter Sturz dar, den der Statiker einmal über die gesamte Hauslänge vorgesehen hatte. Zwei Tage haben wir viele Hundert Meter Baustahlstangen in Bügel mit Drahtschlaufen befestigt.
Bevor wir die Decke betonieren konnten, mussten wir über 100 Stahlstützen nach einem besonderen Schema aufstellen.
Viele LKW-Ladungen mit Fertigbeton wurde mittels einer Betonpumpe auf die Decke gebracht, den wir dann in mühseliger Arbeit verteilen und glattziehen mussten.
Nachdem die Decke betoniert war, konnten wird mit dem Mauerwerk des Obergeschosses beginnen. Hier stellten die drei runden Kajütenfenster wieder eine besondere Herausforderung dar.
Das Mauern geht weiter. Doch der Blick auf das vor uns liegende blaue Meer gibt einem Kraft.
Das Haus nimmt Gestalt an. Die runden Fenster kündigen die Form des "Kapitänshauses" bereits an.
Ein gut betonierter Ringanker ist die Vorraussetzung für den in Kürze kommenden Dachstuhl.
Handarbeit - jeder Handschlag tausendfach geübt.
... da fallen Späne.
Endlich wurde das Dach von einem ortsansässigen Zimmermann aufgeschlagen.
Die Schalung für die Rundfenster haben wir in einer kreativen Eigenkonstruktion hergestellt .... und es hat funktioniert.
Für die Dachdeckerarbeiten musste ein umlaufendes Stahlgerüst aufgestellt werden.
Vor den ersten winterlichen Stürmen war das Haus mit Tonziegeln eingedeckt, sodass nichts mehr passieren konnte.
Der unverhofft frühe Winter verhinderte die Fertigstellung des Außenputzes.
Lediglich die Arbeiten an den Außenanlage konnten bis zur großen Winterpause weitergehen. Der rügentypische Friesenwall nimmt bereits Form an.
Da es wegen des Schnees draußen nicht weiter ging, konnten wir zwischenzeitlich in Ruhe, bei flackerndem Kaminfeuer, die Möbel zusammenbauen.
Nach der Schneeschmelze konnte endlich die typisch nordische Fassade fertig gestellt werden.